Praxis für Sprachtherapie Angelika Schindler - Kamperdickstr. 15 d - 47475 Kamp-Lintfort
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Lese-Rechtschreibstörung (LRS)

Bei der LRS handelt es sich um eine umschriebene Störung in der Entwicklung des Lesen- und/oder Schreibenlernens (ICD-10: F81.0; F81.1). Der Begriff wird in Deutschland in weiten Kreisen uneinheitlich verwendet. Legasthenie oder Entwicklungsdyslexie bzw. Entwicklungsdysgraphie werden teilweise synonym genannt, teils als Abgrenzung im Hinblick auf den Schweregrad benutzt.

Die Informationen zu diesem Störungsbild beruhen teilweise auf neben stehender dgs-Broschüre Nr. 10. Autorin: Dr. Karla Röhner-Münch. Bei weiterführendem Interesse steht Ihnen diese als Download zur Verfügung.

Ursachen sind:

Spricht man von einer umschriebenen LRS sind mangelnde Lerngelegenheiten, eine Intelligenzminderung oder körperliche Beeinträchtigung durch umfangreiche medizinische, psychologische und sprachheilpädagogische Untersuchungen ausgeschlossen.

Eine Lese-Rechtschreibstörung äußert sich je nach Entwicklungsstand und individueller Ausgangssituation wie folgt:

Während der Schulzeit können Störungen im emotionalen und Verhaltensbereich begleitend zur LRS auftreten.

Ziele der Therapie sind:


Unser therapeutisches Vorgehen basiert auf folgenden Konzepten:

Der Therapieplan wird auf der Basis einer individuellen Diagnostik erstellt. Einzelfallorientiert werden u.a. folgende Konzepte teilweise oder vollständig eingesetzt:

Im Sinne eines einzelfallorientierten Therapieplanes werden darüber hinaus vielfältige Methoden und Materialien eingesetzt zur Förderung der Lesegenauigkeit und -geschwindigkeit, Erweiterung der Rechtschreibfähigkeiten und Ausbau der Lese- und Schreibmotivation. Sie im Einzelnen zu benennen, würde den Rahmen an dieser Stelle sprengen.